Als ich im Frühjahr bei der Ernte der letzten Oliven dabei sein konnte, trafen wir u.a. auch Manuel Montes Marín, sozusagen ein Nachbar von Fermin (Aceites Vizcántar) und probierten den ein oder anderen leckeren Oliven-Nektar. Welch ein Genuss und vor allem auch welch eine Entschädigung für das eher miserable Wetter an diesen Tagen.
Abends diskutierten Fermin und ich noch über die wirklich ausgezeichneten Tropfen, die in den Tanks von Manuel lagerten. Es ist schon eine wirklich besondere Mischung – diese drei Olivensorten Picudo, Picual und Hojiblanca – die auch Señorio de Vizcántar immer wieder zu etwas ganz besonderem werden lassen.

Die Vorräte bei Manuel Montes Marín
Als ich dann im Juni den FEINSCHMECKER zu lesen bekam, freute ich mich doch sehr, dass Manuel mit seinem Öl dieses Jahr ganz ins “Rampenlicht” beim großen Olivenöl-Test gerückt wurde. Eine tolle Auszeichnung und Ehre für ihn.
Damit steht es dann wohl 1:1, nachdem sich Señorio de Vizcántar letztes Jahr noch den 1. Platz vor Manuel beim Internationalen Concorso Oli da Olive, Gradara in Italien sicherte. Eine tolle Prämierung in der Kategorie ‘mittelfruchtig’ für ein spanisches Olivenöl in Italien, bei diesem großen Olivenöltest.
Aber diese Konkurrenzdenke gibt es im Grunde gar nicht, wenn man mit den Menschen vorort spricht. Am Ende zählt, dass ein natives Olivenöl extra von den Bergen und der Region Priego de Córdoba zu den besten Olivenölen gekürt wird. Ob nun vom linken oder rechten Olivenhain, ist Fermin und Manuel am Ende gar nicht so wichtig. Nur ein kleines bisschen vielleicht. Manchmal.









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