Am 30. April 1875 startete der Markgraf von Loring das Bauprojekt für den Olivenölzug. Es sollten endlich die übrigen Landstriche, die noch nicht durch die Eisenbahn erschlossen waren, erreicht werden. Längst war die große landwirtschaftliche Bedeutung mit den unerschöpflichen Naturschätzen von Städten wie Lucena, Cabra, Martos, Baena oder Jaen bekannt. Olivenöl-, Wein- und auch der Getreideexport boomten, aber die Eisenbahn sollte die Benachteiligung in Sachen Transport endlich beenden.
Am 22. Januar 1893 verschickte der Chefingenieur Contreras folgende Nachricht an die Gouverneure in Cordoba und Jaen:”Es ist mir eine Ehre Ihnen mitteilen zu dürfen, dass mit gestrigem Datum die gesamte Eisenbahnlinie von Puente Genil bis Linares zu Ihrer Nutzung in Betrieb gesetzt wurde.” Die neue Strecke hatte eine Länge von 177 km und verfügte über 17 Bahnhöfe. In den 50iger Jahren hatte die Eisenbahn ihre erste Krise und wurde letztendlich 1985 stillgelegt.
Soweit die Erzählungen und Hintergründe von Aixa, Fermins besserer Hälfte, die auch lange im Tourismus-Büro mitgearbeitet hat







[...] – Via Verde en la Subbética. Dabei handelt es sich um den ehemaligen Schienenweg des Olivenölzugs bzw. Tren del Aceite. Er ist nun wieder belebt für Radfahrer, Reiter oder Wanderer. Keine Autos. [...]